Skill-Sharing ist wichtig: Wie die Mitarbeiter von Johnson & Johnson ihr Talent für die gute Sache einsetzen

Stéphanie Grawehr
Stéphanie Grawehr Juni 10, 2020

Für Johnson & Johnson (J & J) ist es nicht neu, ihre Talente für positive Veränderungen in der Welt einzusetzen – es ist Teil ihrer DNA. Das Mitarbeiter-Engagement-Programm von J & J, Talent for Good, basiert auf dem Prinzip, dass Menschen sich engagieren und für die Gemeinschaft einsetzen wollen, was wiederum zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung beiträgt. Durch dieses Programm bietet J & J seinen Mitarbeitern eine Vielzahl von Möglichkeiten sich zu engagieren: von lokaler praktischer Freiwilligenarbeit vor Ort bis hin zu einem mehrmonatigen Entsendungsprogramm und jetzt auch virtuelle Freiwilligenarbeit auf der Basis von Fernkompetenzen online.

Wir haben kürzlich mit Emelie Dorlin, Senior Manager Community Impact bei Johnson & Johnson Schweiz, über ihre jüngste Initiative gesprochen, die es mehr Mitarbeitern ermöglicht, ihre Kompetenzen bei lokalen Hilfsorganisationen einzusetzen.

 

Haben Sie auch vor dem Start der neuesten Projekte mit Alaya Freiwilligenarbeit basierend auf ihrem Know-How gemacht? Und wenn ja, in welcher Form?

Im Rahmen unserer jährlichen schweizweiten Freiwilligeninitiative, der Community Week, habe ich an kompetenzbasierten Freiwilligenprojekten wie CV-Coaching und Interviewtraining für Menschen mit Migrationshintergrund teilgenommen. Ich war auch an verschiedenen praktischen Freiwilligenaktivitäten beteiligt, zum Beispiel mit unserem Partner Special Olympics Switzerland. In meiner beruflichen Rolle leite ich unsere Partnerschaften mit verschiedenen Hilfsorganisationen in der Schweiz. Daher suche ich immer nach Wegen noch besser zusammenzuarbeiten, zu einer Stärkung ihrer Organisationen beizutragen und ihre großartige Arbeit zu unterstützen. Dies alles unter Einbeziehung und der Förderung des Engagements unserer Mitarbeiter.

Warum haben Sie sich für kompetenzbasierte Freiwilligenarbeit bei Johnson & Johnson entschieden? Gab es eine besondere Herausforderung, die Sie angehen wollten?

Wir haben bereits einige globale kompetenzbasierte Freiwilligenprogramme über unser Global Community Impact-Team verfügbar, zum Beispiel unser Secondment-Programm, mit dem Mitarbeiter 4-6 Monate lang für eine NGO an einem bestimmten Auftrag arbeiten können. Die bestehenden Programme erfordern jedoch ein hohes Maß an Zeit und Engagement und sind zahlenmässig begrenzt. Das bedeutet, dass nur eine recht begrenzte Anzahl von Mitarbeitern daran teilnehmen kann.

In der Schweiz gibt es ausserdem bereits ein breites Angebot bei praktischen Hilfsaktionen vor Ort persönlich ‘Hand anzulegen’, ohne dass besondere Kompetenzen erforderlich wären. Um unser Angebot für soziales Engagement abzurunden und um mehr Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fachkenntnisse für die gute Sache einzusetzen, haben wir uns entschlossen, in der Schweiz ebenfalls Projekte mit kompetenzbasierter Freiwilligenarbeit zu starten. Auf diese Weise profitieren nicht nur unsere Partner: unsere Mitarbeiter haben die einzigartige Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln und ihre Fähigkeiten zu erweitern, was sowohl zu ihrer persönlichen als auch beruflichen Entwicklung beiträgt. Dies ist für beide Seiten ein großer Vorteil.

Welche Möglichkeiten haben Sie geschaffen?

Zu Beginn haben wir acht Projekte mit vier verschiedenen NGOs gestartet, die alle in der Schweiz ansässig sind und zu lokalen sozialen Verbesserungen beitragen. Die ‘Missionen’ reichen von Website-Übersetzungen über die Entwicklung eines Social-Media-Plans bis hin zur Ausarbeitung eines neuen Lieferkettenprozesses und der Entwicklung eines vollständigen Geschäftsplans, der verschiedene Aspekte abdeckt, darunter Marktforschung, Marketing, Finanzen usw. Es handelt sich also um ein ziemlich breites Spektrum von ‘Missionen’ , die verschiedenste Kompetenzen erfordern und die Diversität und das weit gefächerte Know-How unserer Belegschaft perfekt abdecken.

Wie passt kompetenzbasiertes freiwilliges Engagement in Ihr Community Impact-Programm Talent for Good?

Talent for Good ist unsere Strategie zur Mitarbeiterbindung, die Mitarbeitern in allen Phasen ihrer Karriere die Möglichkeit bietet, etwas zurückzugeben und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben, während sie gleichzeitig ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen verbessern. Als solches ist es ein wesentlicher Bestandteil unserer Community Impact-Strategie und eine Möglichkeit, unser Credo zu leben, das die Grundlage für alles ist, was wir tun.

Was sind einige der Ergebnisse, die Sie bisher erzielt haben?

Ab dem Moment der Einführung haben wir großes Interesse bei unseren Mitarbeitern gesehen. Wir haben einen ständigen Strom von Bewerbungen und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Zwei Projekte wurden bereits abgestimmt und gestartet, andere stehen kurz vor dem Start. Da alle Projekte virtuell durchgeführt werden können, war der Zeitpunkt des Starts meiner Meinung nach perfekt. Da die meisten von uns gerade ‘remote’ arbeiten, bietet die Möglichkeit, sich virtuell an einem neuen Projekt zu beteiligen und eine NGO von zu Hause aus zu unterstützen, das gute Gefühl etwas ausrichten zu können und eine neue Perspektive.

Von überall aus zu postiven sozialen Veränderungen beitragen

Für J & J war kompetenzbasiertes freiwilliges Engagement eine natürliche Erweiterung der bestehenden Community Impact Initiative. Es bietet ihren Mitarbeitern eine neuartige Möglichkeit, einen positiven Beitrag zur sozialen lokalen Gemeinschaft zu leisten. Dass sie die Projekte die sie unterstützen möchten auswählen können, trägt zur Eigenverantwortung der Mitarbeiter bei. Und da die Remote-Arbeit in den letzten Monaten zugenommen hat, ist dies eine leistungsstarke Möglichkeit, von überall aus eine Wirkung zu erzielen.

Erfahren Sie mehr über kompetenzbasiertes freiwilliges Engagement oder setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Alaya Unternehmen bei der Entwicklung und Verbesserung ihrer Freiwilligen- und Spendenprogramme unterstützt.

Mitarbeiter einbeziehen und gleichzeitig Wirkung erzielen.

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