3 Takeaways aus unserem Webinar “How to boost your nonprofit social media strategy”

Carmen Amell
Carmen Amell November 16, 2020

In diesem Beitrag:

Die auf sozialen Medien verbrachte Zeit nimmt weiter zu, und der Videokonsum dominiert die digitale Zeit Die starke plattformübergreifende Nutzung ist auf einem Allzeithoch Legen Sie den Fokus auf kreative Elemente, die das Engagement fördern

Es gab so viele großartige Anregungen bei Alayas erstem Webinar für unsere Non-Profit-Community zum Thema „How to boost your social media strategy“. Unsere guten Freunde Burr und Nick von VidMob Gives bzw. VidMob teilten wertvolle Erkenntnisse, die nicht schwer umzusetzen sind und Ihnen helfen könnten, Ihre Präsenz und Reichweite auf allen Social-Media-Plattformen zu erhöhen.

VidMob nutzt seine kreative Analyseplattform, um Videos auf der Grundlage echter Erkenntnisse besser messbar zu machen. VidMob Gives hilft Non-Profit Organisationen mit Pro-Bono-Kreativleistungen. Für je 20 bezahlte Videos, die sie machen, erstellen sie eins für eine Non-Profit Organisation.

Laut den Antworten auf die Frage während des Webinars: „Verwenden Sie derzeit Videos als Teil Ihrer Social-Media-Strategie?“ antworteten 50% der Webinar-Teilnehmer, dass sie bereits Videos als Teil ihrer Fundraising-Strategie einsetzen.

Diejenigen unter Ihnen, die bereits Videos verwenden, haben die Möglichkeit hier zu entdecken, wie sie bessere Videos erstellen können, sowie welche die Schlüsselaspekte der einzelnen Social-Media-Plattformen sind, die Ihnen helfen könnten, Ihre Präsenz zu verbessern. Die 50%, die derzeit keine Videos zur Kommunikation mit potenziellen Spendern verwenden, möchten wir herzlichst dazu animieren, Videos in Ihre Inhalte aufzunehmen.

Das Webinar basierte auf dem VidMob-Bericht „The State of Social“. Es handelt sich um einen Jahresbericht, der untersucht, wie Menschen in der digitalen sozialen Landschaft denken und mit den Medien interagieren.

Die Studie wurde durchgeführt, bevor Covid-19 vieles verändert hat. Trotz der durch die Pandemie bedingten Veränderungen im Verhalten und in der Nutzung sozialer Medien glaubt VidMob jedoch, dass die in den Ergebnissen gezeigten Verhaltensweisen in Zukunft nur noch stärker werden.

Der Bericht hilft Marketingexperten dabei, bessere Inhalte zu erstellen und kreative Daten zu nutzen, um eine effektivere Cross-Channel-Leistung zu erzielen.

Bereit? Sehen wir uns die 3 wichtigsten Takeaways aus dem Webinar für Non-Profit Organisationen an.

1. Die auf sozialen Medien verbrachte Zeit nimmt weiter zu, und der Videokonsum dominiert die digitale Zeit.

Videos ermöglichen es Ihnen, sich einzubringen und Ihren potenziellen Spendern ein reales Bild von Ihren Programmen und Ihrem Wirkungsgebiet zu vermitteln. Sie ermöglichen es Ihren Begünstigten auch, mit ihrer eigenen Stimme über die Veränderungen zu berichten, die Ihr Programm bewirkt.

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen schrumpft, aber Videos halten sie am besten aufrecht.

Es gibt viele Arten von Videos, die Sie je nach Ziel, Zielgruppe und Plattform verwenden können.

Was ist die ideale Länge eines Videos für ein optimales Ergebnis? Unsere Freunde bei HubSpot empfehlen:

  • Instagram: 30 Sekunden
  • Twitter: 45 Sekunden
  • Facebook: 1 Minute
  • YouTube: 2 Minuten

Andere finden jedoch, dass die optimalen Zeiten noch kürzer sind als (Aufmerksamkeitsspanne-Alarm).

Die Videonutzung hat auf allen Plattformen zugenommen, wobei YouTube und Instagram das größte Wachstum verzeichnen. Um mehr Eindrücke zu erhalten und Ihre Botschaft zu verstärken, wird vorgeschlagen, auf allen Plattformen aktiv zu sein.

Nahezu 40 % der freien digitalen Zeit wird mit dem Anschauen von Videos verbracht.

Instagram nimmt den führenden Platz ein, um Videos und Memes zu verbreiten. Wenn Ihr(e) Video(s) und Ihr Bereich bei Ihrem Publikum auf Resonanz stossen, gewinnen Sie möglicherweise an organischem Wachstum, wenn die Zuschauer sie mit anderen teilen.

57% der Menschen, die ein Video für eine gemeinnützige Organisation anschauen, spenden

Jüngere Altersgruppen verbringen in der Regel die meiste Zeit damit, sich Videoinhalte anzusehen. Um die Spender der Zukunft zu erreichen, müssen Sie ein Video in Ihrem Marketing-Mix haben.

81% der potenziellen Spender wählen Social Media eher für Nachrichten als Print/TV und 50% eher als traditionelle Nachrichten-Webseiten. Ihre potenziellen Spender sehen das Problem/den Bedarf in den Nachrichten, und auf der Plattform könnten sie dann die Möglichkeit haben, zu sehen, dass Ihre Organisation eine Lösung anbietet, die auf dieses Problem ausgerichtet ist.

2. Die starke plattformübergreifende Nutzung ist auf einem Allzeithoch

Bewährte Praktiken sind plattformübergreifend. Mit Ausnahme von Facebook nutzen starke Benutzer jeder Plattform auch 3 oder mehr andere Plattformen. Die Motivatoren für jede Plattform sind unterschiedlich. Die Benutzer von sozialen Medien sind nicht auf eine Plattform beschränkt, sondern nutzen täglich 3 oder mehr Plattformen. Die Daten zeigen, dass dieser Trend von Jahr zu Jahr zunimmt..

Wenn Sie sich dieses Diagramm ansehen, sehen Sie, dass 70% der stärkeren Facebook-Nutzer auch YouTube verwenden, während 61% auch Instagram und 45% Twitter verwenden. Mit Ausnahme von Pinterest und LinkedIn ist Instagram eine der beiden meistgenutzten Plattformen unter allen Benutzern.

Aufgrund dieser wachsenden plattformübergreifenden Nutzung erhöhen Sie Ihre Chancen, potenzielle Spender zu erreichen, indem Sie verschiedene Plattformen testen. Da die Motivatoren für die Nutzung jeder Plattform unterschiedlich sind, passen Sie den Inhalt für jede Plattform an.

Ziel der Nutzung von Social-Media-Plattformen:

  • Humor: TikTok, YouTube und Reddit
  • Mit Freunden in Kontakt sein: Facebook, Instagram und Snapchat
  • Aktuelle Ereignisse: Twitter
  • Berufliche Kontakte: LinkedIn

Das Verbraucherverhalten ist je nach Plattform sehr unterschiedlich. Dies ist bei der Erstellung von Inhalten für diese Plattformen unbedingt zu berücksichtigen.

Auf den oberen Hälfte der Y-Achsen zeigt das Diagramm Plattformen, bei denen Inhalte sehr schnell konsumiert werden (kurze Aufmerksamkeitsspanne), auf der unteren Hälfte Plattformen, auf die sich die Nutzer eher konzentrieren (grössere Aufmerksamkeitsspanne).

Während TikTok- und Snapchat-Benutzer am ehesten Inhalte erstellen, haben sie auch die kürzeste Aufmerksamkeitsspanne in Bezug auf das Surfen auf sozialen Websites.

YouTube- und Pinterest-Nutzer sind am ehesten aufmerksam und nehmen Inhalte in langfristiger Form auf. Dies könnte eine Chance für Vermarkter darstellen, da diese Nutzer mit grösserer Wahrscheinlichkeit eine Anzeige mit mittelfristigem Inhalt ansehen werden.

3. Legen Sie den Fokus auf kreative Elemente, die das Engagement fördern

Es gibt ein paar Verbesserungen, die Sie an Ihren Videos vornehmen könnten, um Ihre Chancen zu erhöhen, Ihr Engagement zu verstärken, das Bewusstsein zu schärfen und letztlich Spenden und Freiwillige anzuregen. Wenn Sie noch keine Videos verwenden, beachten Sie dies.

In Sensibilisierungskampagnen:

  • Menschliche Präsenz, positive Stimmung und eine überzeugende Eröffnung steigern die durchschnittliche Ansichtsdauer ihres Videos um 3 Sekunden
  • Videos mit Tieren, die schon früh gezeigt wurden, hatten eine höhere vollständige Anschauquote: 50% & 100% im Vergleich zum Durchschnitt. Wer schaut sich nicht gerne einen süßen Welpen oder eine Katze an? Wenn Ihr Anliegen etwas mit Tieren zu tun hat, natürlich.

Menschen treiben Ihre Organisation an. Ihre Begünstigten sind die Menschen, das Team, das die Programme trägt, und letztlich Ihre Spender. Überall Menschen! Die Verwendung realer Menschen in Ihren Videos kann dazu beitragen, die emotionale Bindung zu Ihren potenziellen Spendern zu erhöhen.

Diese 3 Elemente könnten die CTR in klickgesteuerten Kampagnen erhöhen.

  • Szenerie in den ersten Frames
  • Videos mit einer Feier
  • Eröffnung mit dem Nonprofit-Logo

Das Einfügen eines Links zu einer Website wurde mit einer höheren Ansichts- und Klickrate korreliert.

Zweifellos hängt es von der Art des Videos ab, das Sie erstellen, von Ihrem Publikum (Alter, Ort usw…), Ihrem Ziel usw., aber der Bericht zeigt, dass die besten Verben für den Handlungsaufruf in allen Bereichen die gleichen sind:

“Learn” und “get”

Dennoch hatte „make“ die höchsten Ansichtsraten und „join“ die höchsten CTR

Empfehlungen:

  • Erwägen Sie die Nutzung spezifischer Verben auf der Grundlage objektiver und gewünschter Indikatoren (KPIs)
  • Halten Sie Inserate kurz, damit ihre Anzeige bis zum Shcluss geschaut wird, aber erzählen Sie die ganze Geschichte, um Klicks zu erhöhen.

Und mit all diesen neuen Erkenntnissen und Daten, die Sie jetzt haben… Es ist Zeit zum Experimentieren!

Wie Sie sehen können, gibt es im Bereich der sozialen Medien keine „Einheitsgröße für alle“. Sie müssen testen, neue Dinge ausprobieren, verschiedene Arten von Inhalten, Formaten und Plattformen. Elemente wie Verhalten und Medienkonsum können je nach Region, Zielgruppe, Bereich und Videoinhalt unterschiedlich sein. Spielen Sie also mit verschiedenen Elementen, Texten und CTAs.

Wenn Sie Ihr Video auf YouTube gepostet haben und nur eine niedrigere Antwortrate erzielt haben, könnten Sie versuchen, es auf einer anderen Plattform zu veröffentlichen und sehen, ob Sie eine anderes Ergebnis erhalten. Sie könnten das Posting auch an verschiedenen Tagen und zu verschiedenen Zeiten testen. Beobachten Sie, welche Reaktion Sie erhalten.

Hier ist der Link zu den VidMob Gives Videos, die Sie genießen und in denen Sie die oben genannten kreative Einsichten angewandt sehen können.

Wenn Sie sich das Webinar in voller Länge anschauen und tiefere Einblicke erhalten möchten, klicken Sie auf den Link unten!

Mitarbeiter einbeziehen und gleichzeitig Wirkung erzielen.

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